Ausgleichsflächen

Zur Ausgleichsfläche ist auch der Wald zu zählen, der eine wichtige Funktion für den Wasserhaushalt hat, wo Wildfrüchte reifen, viele Vogelarten nisten, unter anderen Greifvögel, die die Mauspopulation dezimieren, wenn es den Mäusen wieder einmal zu wohl wird. Hier trifft man seltene Pflanzen, wie z.B. die Korkeiche. Der Kuckuck treibt sein „Unwesen“ in fremden Nestern und hie und da verirrt sich sogar ein Wildschwein in das Paradies.

Die Schlangen sind ein guter Indikator für eine unversehrte Umwelt und in der Nacht gibt es reges Treiben von Fuchs, Käuzchen, Dachs, Marder, Wiesel und dem Fasan, der das Weibchen sucht.

Eine besondere Augenweide bietet der Wiedehopf mit seinem auffälligen Gefieder, der regelmässig seine Route durch den Rebberg zieht. Nicht nur die auffälligen Kopffedern, sondern auch sein langer Schnabel, der tief in die Erdspalten nach Insekten (Larven) bohrt, sind unvergesslich, sondern auch sein unermüdlicher Ruf „up, up“, der ihm seinen italienischen Namen „Upupa“ eingetragen hat.

Noch unüberhörbarer ist im Frühling der Ruf des Wendehalses, einer Spechtvogelart, der seinen Namen trägt, weil er angeblich ganz fürchterlich den Hals verdreht, um Feinde in die Flucht zu schlagen.

Weit angenehmer ist dann der Gesang der Nachtigall, der aber bei weitem nicht für alle Schläfer beruhigend wirkt.

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